Sicherheit bei klassischen Kohlemahlanlagen
durch konstruktiven Explosionsschutz z.B. von Mahlanlagen für Kohlenstaub, Braunkohlenstaub, Petrolkoks.
Das TV-Konzept 1 + 2 zur explosionsschutztechnischen Entkopplung verwendet selbsttätig wieder verschließende, wieder verwendbare Explosionsklappen. Sie verhindern Zufluss von Luftsauerstoff (Kamineffekt) bei einem Folgebrand und Gasverlust bei Schutzgasbeaufschlagung. Die Anordnung der Explosionsklappen verhindert hohe Flammen- und Druckstoßgeschwindigkeiten bei Explosionsfortpflanzung.

Konventionelle Explosionsdruck-Entkopplung mit nur dem Entlassungsschlot am Filtereinlass dagegen ermöglicht bei der meistens langen Rohrleitung einen steilen Anstieg der Flammen- und Druckwellengeschwindigkeit. Die deshalb verwendeten nicht wieder verschließenden Explosionsschlote haben zwar einen Deckel mit geringer Masse, können aber bei langen Rohrleitungen trotzdem Schaden nehmen (wegfliegende Teile).
Der sich nicht wieder verschließende Deckel ermöglicht es, dass Luftsauerstoff in die Anlage gelangt und Schutzgas entweicht. Hierdurch wird eine u.U. heftige Sekundärexplosion begünstigt und die Brandbekämpfung erschwert.
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